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Während der Fahrt Gasheizung sicher betreiben



Wer seine Flüssiggasanlage im Wohnmobil oder auch im Caravan während der Fahrt nutzen möchte, benötigt eine Hochdruck-Schlauchleitung inklusive Schlauchbruchsicherung und eine Gasdruckregelanlage mit integriertem Crash-Sensor. Solch eine Installation schützt im Falle eines Unfalls vor den Folgen eines Gaslecks. Die Kosten sind überschaubar - das Sicherheitsplus hingegen enorm. 

So funktioniert der Crash-Sensor

Auch während der Fahrt müssen Wohnmobilfahrer nicht auf ein hohes Maß an Komfort verzichten - denn die Heizung darf unterwegs laufen. Voraussetzung: Eine Sicherheitseinrichtung wie die Caramatic Drive-Serie von GOK mit Crash-Sensor ist an Bord. Die Funktion des Crash-Sensors ist einfach erklärt: Mit Drücken des Reset-Knopfes gibt der Anwender den Gasdurchfluss frei. Bei einem Unfall löst der Crash-Sensor aus und sperrt blitzschnell den Gasdurchfluss ab. So wird verhindert, dass im ungünstigsten Fall unverbranntes Gas austreten und für einen größeren Schaden sorgen kann.



Der Crash-Sensor ist integraler Bestandteil der Gasdruckregelanlagen Caramatic DriveOne und DriveTwo von GOK. Der fränkische Flüssiggasspezialist setzt bei der optimierten Version der Sicherheitseinrichtung auf ein Pendel für das Öffnen und Sperren des Gasdurchflusses und nicht wie in der älteren Version auf eine Kugel. Diese Optimierung bringt Campern drei entscheidende Vorteile:

1. Schnellere und einfachere Inbetriebnahme sowie schnellerer Reset

Das Pendel bewegt sich schneller in die Endposition als die Kugel. Früher musste der Nutzer bei der Inbetriebnahme, beziehungsweise beim Reset, den Reset-Knopf circa fünf Sekunden gedrückt halten, bis die Kugel in die vorgesehene Position gerollt war. Dank des Pendels reicht ein kurzer Druck und die Anlage ist sofort betriebsbereit.

2. Inbetriebnahme problemlos möglich, auch wenn das Freizeitfahrzeug in Schräglage steht

Bei leichter Schräglage des Fahrzeuges, gab es mit der Kugel-Variante manchmal Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme. Die Kugel fand aufgrund der Schräglage schlichtweg nicht die richtige Position. Der Einsatz eines Pendels statt einer Kugel löst das Problem: Selbst wenn das Fahrzeug am Hang geparkt ist, funktioniert die Inbetriebnahme schnell und reibungslos.

3. Präzisere Funktionsweise und daher weniger Störungen durch falsches Ansprechverhalten

Bei Fahrten durch tiefe Schlaglöcher oder über holprige Bahnübergänge konnte es passieren, dass die Kugel aus der Ruheposition bewegt wurde und der Crash-Sensor fälschlicherweise die Gaszufuhr sperrte. Die Pendelversion funktioniert deutlich präziser - das verringert solche Fehlauslösungen.

Der Crash-Sensor wird durch kurzes Drücken mit 
dem beiliegenden MiniTool aktiviert


Das Pendel im Gasdruckregler gibt die Gaszufuhr frei. 
Heizen während der Fahrt ist möglich


Im Falle eines Unfalls löst der Crash-Sensor aus, das Pendel
schwingt zur Seite und stoppt sofort die Gaszufuhr

Jetzt nachrüsten - mehr Komfort genießen

Wer aktuell noch ohne Gasdruckregelanlage mit Crash-Sensor unterwegs ist, die Flüssiggasanlage jetzt aber während der Fahrt nutzen möchte, kann die GOK Caramatic DriveOne (Einflaschenanlagen) oder DriveTwo (Zweiflaschenanlagen) unkompliziert und schnell beim Fachhändler nachrüsten lassen. 


Steht ein fristgemäßer Wechsel der alten Anlagen (Pflicht nach zehn Jahren) an, sind DriveOne, beziehungsweise DriveTwo, hervorragende Optionen, selbst wenn aktuell noch eine Gasdruckregelanlage eines anderen Herstellers verbaut ist. So sind beispielsweise die GOK Caramatic DriveOne und DriveTwo baugleich mit den silberfarbenen Modellen MonoControl CS und DuoControl CS des Herstellers Truma. Das ermöglicht einen einfachen und günstigen Tausch.

Regelmäßige Gasprüfung liegt in der Pflicht des Fahrzeugbesitzers

Die Hauptuntersuchung (HU) gehört zu den regelmäßigen Pflichtterminen eines jeden Wohnmobilisten oder Caravanbesitzers. Bisher war für das erfolgreiche Absolvieren stets auch eine gültige Prüfbescheinigung der Gasanlage notwendig. Ihr Fehlen galt als erheblicher Mangel. Diese Pflicht streicht nun das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ab dem 1. April 2022. Stattdessen müssen CamperInnen künftig die Gasprüfung unabhängig von der Hauptuntersuchung verpflichtend durchführen lassen.

Wie oft diese unabhängige Gasprüfung stattfinden muss, ist bislang noch unklar. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ist aktuell dabei, die neue Rechtsgrundlage für eine eigenständige Prüfung von Gasanlagen in Wohnmobilen und Wohnwagen zu erarbeiten. In diesem Rahmen wird das BMDV auch den Prüfungsturnus festlegen.

Bereits am 31. Dezember 2019 wurden die Regeln hinsichtlich der Gasprüfung im Verkehrsblatt, dem offiziellen Amtsblatt des BMDV geändert. Eine neue HU-Richtlinie erschien. Seit Januar 2020 wurde also bereits die Bewertung der Flüssiggasanlagenprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 ausgesetzt. Damit entfiel bereits zu diesem Zeitpunkt die Prüfung der Flüssiggasanlage von Wohnmobilen innerhalb der HU bis zum 1. Januar 2023. Jetzt entfällt sie dauerhaft.

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