Montag, 20. Juni 2016

So einfach bleibt Trinkwasser haltbar



Auch wenn das Trinkwassersystem regelmäßig gereinigt wird - Verunreinigungen werden bei jeder Befüllung mit eingeschleppt und verbleiben dann im Trinkwasser. Damit sich Bakterien im Wassertank nicht unkontrolliert vermehren und zu einem Gesundheitsrisiko werden, ist es sinnvoll dies im Ansatz schon zu verhindern. Ganz einfach geht das mit der Certec® Produktreihe der Firma Lilie. Durch die Kombination von Silberionen und einer patentierten Keramik, wird die Vermehrung von Keimen im Trinkwassertank verhindert - und das über einen sehr langen Zeitraum. Die Certec® Kapseln gibt es in unterschiedlichen Größen, passend zu dem Volumen des Trinkwasserbehälters. Die Kapsel wird einfach in den Wassertank gehängt und nimmt, sobald Trinkwasser eingefüllt wird, ihre Funktion auf.




Eine Kapsel, dreifache Wirkung

Die Kombination aus Certec®-Keramik und Aquanu-Silberwolle hat eine Wirkweise, die in dieser Form einzigartig ist auf dem Markt. Im Inneren der gelben Kapsel ist die Certec®-Keramik, die aus Diatomieerde – oder einfacher Kieselgur besteht. Sie erfüllt gleich zwei Funktionen. Durch das einzigartige Herstellungsverfahren wird der natürliche Rohstoff so verarbeitet, dass die gesunden Spurenelemente und Mineralien erhalten bleiben, die sich mit der Zeit aus der Keramik lösen und das Trinkwasser mineralisieren.



Ganz einfach die Verkeimung von Trinkwasser verhindern

In der Certec-Kapsel ist gleichzeitig noch Aquanu-Silberwolle integriert. In einem wollartig aufgebauten Trägermaterial sind winzige Silberpartikel eingeschlossen, die Silberionen (Ag+) an das Trinkwasser abgeben und so wirkungsvoll Bakterien abtöten. Im Unterschied zur Desinfektion von kontaminiertem Wasser wird bei der Haltbarmachung von Trinkwasser nur eine geringe Konzentration von Silberionen benötigt.

Silberionen reagieren mit den schwefelhaltigen Enzymen der Zellwand von Bakterien und führen
dort zur Störung des  Stoffwechsels. Außerdem binden sie sich an die DNA und verhindern die Reproduktion.

Durch die natürliche Sättigung wird immer nur eine sehr kleine Menge Silberionen aus der Aquanum-Silberwolle gelöst. Wird Wasser nachgefüllt oder Silberionen an Bakterien gebunden, lösen sich immer nur so viele Silberionen aus der Silberwolle, bis die Sättigung wieder erreicht ist. Durch die Selbstregulierung muss also nicht auf eine richtige Dosierung geachtet werden, eine Unter- oder Überdosierung kann man getrost vergessen.

An den scharfen Kanten der Certec-Keramik wird die Zellmembran der Bakterien aufgerissen.
Die Bakterien sterben ab und werden in der labyrinthähnlichen Keramik zurückgehalten.

Durch den labyrinthähnlichen Aufbau der Certec®-Keramik wird die keimtötende Wirkung der Kapsel unterstützt. Bakterien suchen zur Koloniegründung möglichst große Oberflächen. Aufgefaltet erreicht die Certec-Keramik eine riesige Fläche von 250 bis 1050 m2 (je nach Größe der Certec-Kapsel), die für Bakterien als Besiedelungsgebiet sehr attraktiv ist. Die Keramik hat allerdings eine sehr scharfkantige Oberflächenstruktur, an der die Zellwände der Bakterien aufgerissen werden und sie dadurch absterben.

Für Frischwassertanks und Kanister

Die Certec®-Kapseln werden entsprechend der Kanister- bzw. Tankkapazität (30, 100, 200 Liter) gewählt und dann einfach mit dem Band in den Tank gehängt. Die Kapseln schwimmen an der Wasseroberfläche und nutzen die Wasserbewegung für eine gleichmäßige Wirkung. Dadurch, dass die Certec-Kapseln selbstregulierend wirken, kann Trinkwasser bedenkenlos verbraucht und nachgefüllt werden. Die Wirkung der Kapseln hält bis zu einem Jahr, oder entsprechend 9.000, 30.000 oder 65.000 Liter Frischwasser.


Schützt das ganze Trinkwassersystem: Certec® Kartusche

Wer öfters Wasser aus bedenklichen Quellen tankt, sollte über die Nachrüstung einer Inline-Filteranlage wie die biolit 97 von Lilie nachdenken. Die speziell dafür entwickelten Certec Filterkartuschen sind optimal dafür geeignet, mit der Filteranlage auch verunreinigtes Wasser als Trinkwasser aufzubereiten. Die Certec-Kartuschen erreichen eine hervorragende Durchflussrate und überzeugen mit äußerst geringem Druckverlust. Das liegt an der besonderen Labyrinthstruktur: Sie ermöglicht eine hohe Rückhaltequote bei nur unwesentlich reduzierter Förderleistung. Sämtliche Verunreinigungen über 0,3µm und damit auch 99,9999% der Krankheitserreger bleiben in der Tiefenstruktur des Keramiklabyrinths hängen. Die Certec Filterkartuschen sorgen dafür, dass das Trinkwasser unbedenklich zum Zähneputzen, Salat waschen, duschen usw. genutzt werden kann.



Wer schon eine biolit 97 Filteranlage hat, kann sie jetzt mit einer Certec-Filterkartusche ausrüsten. Erhältlich sind die Kartuschen als 2 in 1 mit Certec-Keramik und Aquanu-Silberwolle, sowie als 3 in 1 mit zusätzlicher Aktivkohle-Technologie. Hierbei werden auch Schwermetalle, Herbizide, Pestizide und Chlor aus dem Wasser gefiltert. Die Standzeit der Kartuschen beträgt 15.000 Liter oder 6 Monate.

Installation in einer Druckwasseranlage

Die Lilie Certec Filteranlage wird in das Druckpumpensystem direkt hinter der Druckpumpe installiert. Sie besteht aus einem durchsichtigem Filtergehäuse und einer Lilie Certec®-Filterkartusche. Das im Kopf der Filteranlage integrierte Absperrventil ermöglicht einen schnellen und komfortablen Kartuschenwechsel. Der 180°-Drehmechanismus belässt das Wasser in Zu- und Ableitung ohne Entleerung und Nachbefüllung.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Montag, 13. Juni 2016

Sehr praktisch: Gastankflasche

Kocher, Heizung, Kühlschrank – die meisten Freizeitfahrzeugen sind mit Propangas betriebenen Komponenten ausgestattet. An Bord sind 5kg oder 11kg Gasflaschen, mit deren Füllung die meisten Besatzungen gut durch den Urlaub kommen. Ein Nachteil der Flaschen ist allerdings, dass oftmals vor dem Urlaub die Flache noch nicht ganz leer ist und es eigentlich schade ist, sie jetzt gegen eine volle zu tauschen. Andererseits damit jetzt in den Urlaub starten und dann im Ausland eventuell ohne Gas dazustehen? Eine Zweitflasche schafft mehr Sicherheit, braucht aber Stauraum und bringt zusätzliches Gewicht. Die Alternative: Gas einfach nachtanken.


Einfach nachtanken

Gastankflaschen erfreuen sich großer Beliebtheit, denn diese lassen sich unabhängig vom Füllstand, jederzeit an einer Autogas-Tankstelle in In- und Ausland nachfüllen. Das Gastankstellennetz ist heute durch viele Fahrzeuge die mit LPG fahren können, sehr gut ausgebaut. 
Auch Langzeitreisende, die viel im Ausland unterwegs sein möchten, müssen sich Gedanken über den Gasnachschub machen. Die einfachste Möglichkeit ist hier tatsächlich die Gastankflasche, die in fremden Gegenden möglichst schon ab einem Füllstand von 50% nachgetankt werden sollte und eine graue 5kg Gasflasche als Reserve.

Die meisten Freizeitfahrzeuge sind mit einem Gaskasten für die grauen Standard 11 kg Gasflaschen ausgestattet. Solch eine Flache lässt sich durch eine 23 l Gastankflasche ersetzten, was ungefähr dem gleichen Inhalt entspricht. 


Jederzeit Gas nachtanken. Gastankflasche mit praktischer Seitenbetankung


Ganz wichtig: Nur Gas-Tankflaschen nach  ECE-Regelung R 67-01, sind dafür zugelassen. Diese Typisierung ist immer in der Flasche eingeprägt. Nach den aktuellen Vorschriften muss die Gastankflasche fest mit dem Fahrzeug verbunden sein, nimmt dadurch den Status eines ortsfesten Gastanks ein und darf zum Befüllen auch nicht aus dem Gas­kasten herausgenommen werden. Händler wie die Firma GUG, die solche Gastankflaschen vertreiben, bieten Einbausets für den Festeinbau. 

Sichere Sache

Die Sicherheitsstandards der GUG Gastankflaschen sind sehr hoch. So sorgt zum Beispiel der 80% Füllstopp dafür, dass in der Gasflasche keine reine Flüssigphase herrscht, sondern stets ein Dehnvolumen vorhanden ist. Zusätzlich verhindert ein eingebautes Sicherheitsventil einen Überdruck in der Tankflasche.

Füllstoppregler und Geber für Inhaltsanzeige in der Flasche

Durch den integrierten Gas-Inhaltsmesser lässt sich der Füllstand ganz einfach ablesen. Man muss also nicht warten bis die Flasche ganz leer ist, sondern tankt bei passender Gelegenheit einfach nach. Für alle Reiseziele in Europa und USA benötigt man lediglich nur (je nach Flasche) drei oder vier unterschiedliche Adapter. Bezahlt werden übrigens immer nur die nachgetankten Liter, was meistens auch noch günstiger ist als umgerechnet auf den Literpreis einer normalen Flaschenfüllung.

Lange Lebensdauer 

Gastankflaschen haben nach R6701 einen eingeprägtes Herstellungsdatum aber kein Ablaufdatum. Sie müssen also nicht regelmäßig abgenommen oder geprüft werden. Der Betreiber der Anlage ist allerdings für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich. 

GUG Gastankflaschen und Gastanks sind durch den sehr aufwendigen Herstellungsprozess sehr lange haltbar. 
Bevor die Tankflaschen und Gastanks ihre hochwertige Beschichtung bekommen, werden sie nach dem Schweißen gestrahlt, um eine bessere Haftung zwischen dem Metall und der Pulverbeschichtung zu gewährleisten.
Nach dem Reinigen und Entfetten durchlaufen die Gastanks eine Phosphat-Dusche. Danach erfolgt eine Trockenphase nach der sie flächig mit einem Pulver mit PVC-Anteil gepudert werden. Anschließend durchlaufen sie langsam den Ofen, um die Pulverbeschichtung abzuschließen und die Oberflache glatt zu versiegeln. Standardmäßig hat die Pulverbeschichtung der Tankflaschen und Gastanks dann eine Materialstärke von 84 - 90 Mµ. 

Einige Verbauer von Gastanks fordern einen Salznebel-Sprühtest von mindestens 250 Stunden ohne Beeinträchtigung der Oberflächen. Die Beschichtung der GUG Tanks hat unter diesen schwierigen Bedingungen bei Langzeittests gezeigt - erst nach circa 1.000 Stunden kann eine minimale Beeinflussung festgestellt werden.