Dienstag, 20. März 2018

Mehr Fahrdynamik und -sicherheit für Wohnmobile


Campingmöbel, Grill, Kleidung, Vorräte, Trinkwasser – wer mit dem Wohnmobil auf Tour geht, hat es meistens bis zum Gewichtslimit (oder darüber) beladen. Doch nicht nur die Zuladung macht dem Fahrgestell zu schaffen, sondern das Gewicht des gesamten Aufbaus. 


Fahren am Limit

Wohnmobile sind in der Regel auf Nutzfahrzeug­chassis aufgebaut. Die Federungssysteme sind vom Hersteller auf einen Wechsel zwischen Volllast und Leerzustand und nicht für die „Dauerbelastung“ die ein Wohnmobilaufbau mit sich bringt, ausgelegt.
Bedingt durch die komfortable Einrichtung und Ausstattung ist bei den meisten Wohnmobilen der Unterschied zwischen Leergewicht und der maximalen Traglast recht klein. Deshalb steht die Originalfederung unter ständiger Spannung und ermüdet in der Folge auch schneller. Außerdem bewirkt der hohe Schwerpunkt des Fahrzeuges höhere Wank- und Kippneigungen, die ebenfalls auf das Fahrwerk einwirken. Das Schwächerwerden der Fahrwerksfedern ist ein schleichender Prozess und geht bereits voll zulasten der Fahrsicher­heit, auch wenn der verminderte Fahrkomfort von der Besatzung noch nicht richtig wahrgenommen wird. Handlungsbedarf besteht deshalb nicht erst, wenn man dem Wohnmobil den Beladungszustand ansieht.

Mehr Fahrsicherheit und -komfort

Sicheres und komfortables Fahren ist im Wohnmobil bei den vielen Kilometern, die damit zurückgelegt werden, ein wichtiger Punkt. Die Originalfederung der Fahrzeugchassis ist auf den Transport von Nutzlasten ausgelegt. Da aber die durchschnittliche Wohnmobilbesatzung nicht den gleichen Beförderungskomfort wie eine Ladung Obstkisten haben möchte, lässt sich mit speziellen Federsystemen für optimierte Fahrdynamik sorgen.

Die Firma Linnepe bietet zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis Komponenten für die Fahrwerksoptimierung, mit denen sich bei den gängigsten Chassis mehr Fahrsicherheit und -komfort nachrüsten lassen.

Zusatzluftfeder AirLift Maxi entlastet die Original Blattfederung der Hinterachse

Zusatzluftfedersysteme für die Hinterachse

Die Kräfte, die auf die Hinterachsenfederung eines Wohnmobils einwirken, sind enorm: Ob Lastenträger, Heckgarage oder Hecküberhang – die Federung der hinteren Achse muss einiges aushalten. Zusatzluftfedern unterstützen wirksam die vorhandene Federung und die Insassen genießen mehr Sicherheit und Komfort während der Fahrt.

Das Prinzip ist ganz einfach: Zusätzlich zur original am Fahrzeug vorhandenen Federung wird ein Luftbalg zwischen Achse und Fahrzeugrahmen montiert. Der Druck in den Bälgen kann an die unterschiedlichen Beladungszustände angepasst werden. Mit dem Zusatzluftfedersystem lässt sich auch noch das Niveau des Fahrzeughecks anpassen, die Traktion der Vorderräder bei Frontantrieb wird verbessert, das Fahrzeug ist weniger seitenwindanfällig und wirkt im Fahrverhalten insgesamt gutmütiger.



Ohne Linnepe Zusatzluftfeder

Mit Linnepe Zusatzluftfeder steht das Fahrzeug wieder gerade

Wohnmobil-Zusatzluftfederung vom Experten

Die Firma Linnepe ist aufgrund langjähriger Erfahrung Spezialist in Sachen zusätzlicher Luftfederung für Wohnmobile. Vor über 30 Jahren wurde die erste Zusatzluftfederung von Linnepe konzipiert und hergestellt. Heute gehören die Zusatzluftfedersysteme des Unternehmens zu den meistverkauften Luftfederungen für Wohnmobile auf dem europäischen Markt.

Linnepe Zusatzluftfedersysteme gibt es in zwei Ausführungen, sodass für jeden Fahrzeugtyp die richtige Zusatzluftfeder erhältlich ist:

AirLift: für alle gängigen Fahrzeugtypen mit Einzelbereifung

AirLift Maxi: für schwere Fahrzeugtypen mit Einzel- und Zwillingsbereifung

Die Luftfederung AirLift ist standardmäßig als 1-Kreis-System, AirLift Maxi als 2-Kreis-System konfektioniert. Auf Wunsch sind beide Zusatzluftfederungen jedoch auch als Ein- oder Zweikreissystem möglich, sowie mit oder ohne Kompressor lieferbar.

Reisen auf dem richtigen Niveau

Durch den großen Hubbereich ermöglicht es die Zusatzluftfederung, das Heckniveau des Wohnmobils individuell anzuheben. So kann beispielsweise eine ungleiche Beladungslast und dadurch entstehende leichte Schräglage des Wohnmobils ausgeglichen werden. Ebenso lässt sich das Heck für einen größeren Böschungswinkel anheben.

Schon an kleinen Bodenwellen kann der große Hecküberstand schnell aufsetzen.
Mit der Zusatzluftfeder lässt sich das Heck jetzt einfach anheben.


Selbst während der Fahrt kann der Camper den Kompressor, der bei der Zusatzluftfederung AirLift Maxi serienmäßig enthalten ist, bequem über das Bedienelement im Cockpit ansteuern. So lässt sich das Heck des Wohnmobils dank der Luftfeder ganz einfach anheben oder absenken. Durch das Ausgleichen der Belastungslast wird auch das Lastwechselverhalten kompensiert, was zur Verbesserung des Fahrverhaltens des Wohnmobils führt. Die Wohnmobil-Luftfederung von Linnepe führt zu einer Verbesserung der fahrdynamischen Eigenschaften des Fahrzeugs und entlastet die Originalfedern, weshalb die Nachrüstung mit Zusatzluftfedern zu einer der wichtigsten Aufrüstungsmaßnahmen am Wohnmobil zählt.

Die Linnepe Zusatzluftfedersysteme sorgen nicht nur für verbessertes Fahrverhalten: mit ihnen ist auch eine Auflastung möglich. Durch den Einbau der Zusatzluftfeder in einem Fahrzeug mit Eurochassis Ducato/Peugeot/Citroen (modellabhängig) kann die maximale Zuladung auf der Hinterachse erhöht werden.

Für den Einbau eines Zusatzluftfedersystems
benötigt ein Fachbetrieb, je nach Fahrzeug ca. 4-5 Stunden

Einfach nachrüsten

Die Nachrüstung eines Wohnmobils mit einer Luftfederung von Linnepe ist denkbar einfach. Die Zusatzluftfedern werden als Komplett-System mit allen benötigten Komponenten geliefert. Sämtliches Montagematerial sowie Halter und Luftleitungen sind im Lieferumfang enthalten, sodass keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden. Bei der Montage sind keine Veränderungen am Chassis notwendig, denn die Konstruktion der Luftfedern sieht der Nutzung der werkseitigen Bohrungen vor. Um Montagefehler auszuschließen, sollte die Nachrüstung von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

AirLift für alle gängigen Fahrzeugtypen

Die Linnepe AirLift Zusatzluftfederung eignet sich für alle Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 3.850 Kilogramm und Einzelbereifung. Sie ist mit Rollbälgen ausgestattet, mit einer maximalen Hubkraft von 400 Kilogramm pro Balg. Die Rollbälge der Luftfederung wurden in Zusammenarbeit mit Contitech entwickelt und sind speziell auf Wohnmobile abgestimmt. Die AirLift Zusatzluftfederung wird standardmäßig als preisgünstiges 1-Kreis-System ohne Kompressor geliefert. Die Ergänzung von einem Kompressor ist ebenso möglich wie die Bestellung der AirLift Luftfederung als 2-Kreis-System.

AirLift Maxi für schwere Fahrzeugtypen

Für schwere Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7.500 Kilogramm ist die Luftfederung AirLift Maxi die richtige Wahl. Diese Zusatzluftfederung ist mit Firestone Doppelfaltenbelägen in 6 oder 8 Zoll erhältlich und wird als 2-Kreis-System mit Kompressor geliefert. Dank des kompressorgesteuerten Luftfedersystems lässt sich das Heckniveau bequem vom Fahrersitz aus beeinflussen. Das zweikreisige System ermöglicht es zudem, beide Federbälge mit unterschiedlichem Druck zu fahren, um so beispielsweise eine Schieflage durch ungleiche Beladung auszugleichen. Air Lift Maxi gilt dank seiner Hubkraft von 2,5 Tonnen als echter Kraftprotz und ist daher perfekt für schwere Fahrzeuge.

Zusatz-Luftfederung als 1- oder 2-Kreis-System erhältlich

Die Linnepe Zusatzluftfederungen sind als 1-Kreis- oder als 2-Kreis Anlage erhältlich. Von einem 1-Kreis-System spricht man, wenn beide Zusatzfederbälge an der Hinterachse miteinander verbunden sind. Beide Bälge arbeiten dann mit demselben Druck und können nicht getrennt angesteuert werden. Die Luftbälge der AirLift Luftfederung können beispielsweise an der Tankstelle oder mit einem externen Kompressor von außen befüllt werden. Wenn die Zusatzluftfederung jedoch als 2-Kreis-System über zwei Manometer verfügt, können beide Federbälge vom Fahrerhaus aus über den integrierten Kompressor getrennt befüllt und mit unterschiedlichem Druck gefahren werden. So kann beispielsweise unterschiedliches Lastwechselverhalten ausgeglichen werden, was sich positiv auf den Fahrkomfort auswirkt.



Standardmäßig ist die Linnepe AirLift Luftfederung als 1-Kreis-System ohne Kompressor konfiguriert während Linnepe AirLift Maxi mit einem Kompressor geliefert wird und als 2-Kreis-System funktioniert. Auf Wunsch sind jedoch beide Luftfederungssysteme auch als ein- bzw. zweikreisige Anlage sowie mit und ohne Kompressor lieferbar. Auch eine Nachrüstung vom einkreisigen Einsteigersystem auf die komfortablere 2-Kreis-Anlage ist jederzeit möglich. Ebenso kann sich der Camper nachträglich entscheiden, von der externen Befüllung der Luftbälge von außen auf ein System mit integriertem Kompressor umzusteigen. So ist es jederzeit möglich, das Luftfeder-System den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Verstärkung für die Vorderachse

Wer sich einmal Wohnmobile näher anschaut, wird feststellen, dass die auf einem Nutzfahrzeugfahr­gestell aufgebauten Fahrzeuge meistens in der Frontpartie tiefer stehen. Das betrifft nicht nur ältere Fahrzeuge. Auch Neufahrzeuge haben oft schon ab Werk einen leichten Tiefstand. Was beim Transporter nicht weiter auffällt, macht sich beim Wohnmobil unangenehm bemerkbar. Die werkseitig verbauten Schraubenfedern haben durch das hohe Gewicht der Wohnmobile eine erhöhte Vorspannung. Bei größeren Fahrbahnunebenheiten sind die Stahlfedern deshalb schnell am Anschlag, was in Form von harten Stößen an Aufbau und Passagiere weitergegeben wird. Zudem ermüden die Federn durch die hohe Belastung auch viel schneller. Das macht sich langfristig nicht nur beim Fahrkomfort, sondern auch bei der Fahrsicherheit negativ bemerkbar.

Kopflastiges Fahrzeug ohne Linnepe CoilSpring

Ausgeglichenes Fahrzeugniveau mit einer Linnepe CoilSpring

Mehr Komfort, mehr Fahrsicherheit

Für Wohnmobile auf Fiat Ducato-Basis bietet Linnepe eine unkomplizierte Lösung, einem kopflastigen Fahrzeug mehr Komfort und Fahrsicherheit zu geben. Die Linnepe CoilSpring ist eine verstärkte Schraubenfeder aus Stahl, die gegen die original Feder im Federbein getauscht wird. Damit lässt sich die Frontpartie anheben. Gleichzeitig wird durch die höhere Vorspannung der Federweg erheblich vergrößert. So kann die Vorderachse Fahrbahnunebenheiten optimal ausgleichen und das Wohnmobil erhält wieder spürbar mehr Fahrkomfort und -sicherheit.

Bringt preisgünstig die Fahrzeugfront auf das richtige Niveau: Linnepe CoilSpring


Die Linnepe CoilSpring ist preisgünstig, verschleiß- und wartungsfrei und in der Fachwerkstatt schnell nachgerüstet. Spezielle Stahllegierungen sorgen dafür, dass sie lange Zeit ihre Spannkraft und Flexibilität behält.


Progressive Kennung

Je nach Fahrziel sind Wohnmobile nicht immer voll beladen, weshalb die Spezialisten von Linnepe die Stahlfeder mit einer progressiven Kennung ausgestattet haben. Die Schraubenfeder hat eine Anfangsspannung. Diese hebt die Wohnmobilfront wieder an, reagiert aber im unbeladenen Zustand weich und komfortabel. Mit zunehmender Einfederung steigt der Widerstand der Schraubenfeder progressiv an und hält die Fahrzeugfront oben.


Schraubenfedern richtig eingesetzt

Wichtig ist, bei Veränderungen am Fahrwerk auf die richtigen Achslasten zu achten. Zuerst sollten immer die Lastzustände bei reisefertig beladenem Fahrzeug ermittelt werden. Die Linnepe-CoilSpring gibt es für den Fiat Ducato in zwei unterschiedlichen Ausführungen, die in Komfort und Langlebigkeit identisch sind. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten welche Feder zu Ihrem Fahrzeug passt.

Dienstag, 6. März 2018

So wird der Ducato zum Konzertsaal



Lange Strecken im Reisemobil lassen sich mit der richtigen Begleitmusik kurzweilig gestalten. Der Fiat Ducato ist als Lieferfahrzeug konzipiert, der Klang der Lautsprecher spielt hier nur eine Nebenrolle. Wer das Cockpit zum Konzertsaal aufrüsten möchte, ist bei der Firma Audio Design an der richtigen Stelle: Mit relativ wenig Aufwand lässt sich ein exakt auf die Raumverhältnisse im Ducato X250/290 und baugleiche Modelle abgestimmtes Soundsystem nachrüsten, dass keine Wünsche offen lässt.


Perfekter Klang vom Spezialisten

In schöner Regelmäßigkeit gewinnen die Spezialisten von Audio Design Tests bei führenden HiFi -Magazinen. Der im Bordbuch ausführlich beschriebene Naviceiver ESX Vision VNC730FI zum Beispiel, punktet durch seine perfekt auf das Ducato abgestimmte Design und seine technische Ausstattung, die es selbst für Laien einfach macht das Gerät im DoppelDIN-Schacht nachzurüsten.

Passt perfekt in das Design des Fiat Ducato-Cockpits: Naviceiver VNC730FI

So geht es: Altes Gerät ausbauen, die vorkonfektionierten Stecker des VNC730 an die werkseitigen verbauten Anschlüsse anstecken, Gerät in den Schacht einschieben - fertig. Genauso einfach lassen sich auch die werkseitig verbauten Lautsprecher gegen das Soundsystem DCS165 tauschen.


Das eigens für die Fiat Ducato Plattform entwickelte Lautsprecher-System von ESX bietet ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Die linear abgestimmten Lautsprecher überzeugen mit einer sehr natürlichen Klangperformance. Das 2-Wege-System punktet mit dynamischen Bässen und brillanten Höhen.

Dynamische Polycone Basslautsprecher


Durch die Verwendung einer 3 Ohm-Schwingspule besitzen die 166 mm Polycone Basslautsprecher einen sehr hohen Wirkungsgrad. Dies bedeutet, dass selbst mit geringen Leistungen, wie sie häufig von Autoradios abgegeben werden, ein sehr guter Klang und eine höhere Lautstärke als mit den Werkslautsprecher erreicht werden. Die Hinterlüftung der Schwingspule gewährleistet eine konstante Kühlung des „Magnetantriebs“, wodurch dauerhaftem Musikgenuss nichts im Wege steht.



Ersetzt perfekt die Original Fahrzeuglautsprecher

Die DCS165 Lautsprecher sind dank passender Adapterringe und fahrzeugspezifischer Anschlussstecker kinderleicht zu verbauen, ohne das gebohrt oder Kabel getrennt werden müssen. Die bestens abgestimmte 12dB Kompakt-Frequenzweiche ist im Kabelstrang des Hochtöners bereits integriert.


Gewebehochtöner mit integrierter Frequenzweiche



Passend für:
  • Fiat Ducato III (Typ 250, ab 2006), Ducato IV (Typ 290, ab 2015)
  • Citroën Jumper II (Typ 250, ab 2006), Jumper III (Typ 290, ab 2015)
  • Peugeot Boxer II (Typ 250, ab 2006), Boxer III (Typ 290, ab 2015)

Wer mehr Leistung aus seiner Musikanlage im Fahrzeug holen möchte, sollte sich einmal den neuen ultrakompakten 2-Kanal Miniverstärker ansehen:

Miniverstärker mit erstaunlicher Performance

Der komplett neu entwickelte Mini-Verstärker QM-TWO aus der ESX QUANTUM Serie ist die Lösung, wenn es im Fahrzeug sehr eng zugeht. Das kleine Wunderwerk mit Abmessungen von gerade einmal 75 x 33 x 120 mm passt perfekt in den Zwischenraum im Handschuhfach des Fiat Ducato und bringt satte 2 x 80/120 Watt RMS an 4/2 Ohm.  

Gerade einmal so groß wie ein Zigarettenschachtel:
QM-TWO Miniverstärker

Mit einer erstaunlichen Ausgangsleistung von bis zu 240 Watt RMS ist der Mini-Verstärker sogar in der Lage, einen mittelgroßen Subwoofer zu befeuern. Dank der Hochpegel-Eingänge und der automatischen Einschaltfunktion ist der QM-TWO optimal geeignet, um die Präzision und Klangqualität werkseitig verbauter oder nachträglich installierter Lautsprecher zu verbessern. 

Trafonetzteil, Pufferung und die Class-D-Spulen sind auf engstem Raum untergebracht.
Der Zwei-Kanal Leistungschip sitzt unter der Hauptplatine
Die Miniverstärker hat mit seiner Leistung sogar die Experten vom Fachmagazin Car&HiFi überzeugt. In der Ausgabe 3/2017 gaben die Tester mit einer Note von 1,5 ein sehr gut für das Preis/Leistungsverhältnis und verliehen dem QM-TWO den Titel "Die stärkste Mikro-Endstufe der Welt".

  • Effizienter Class D Verstärker mit ultrakompakten Abmessungen
  • Schwerer Guss-Kühlkörper mit optimalen Kühleigenschaften
  • Automatische Einschaltfunktion, Hochpegel-Eingänge, Start/Stop Ready
  • Abziehbare Strom-/Lautsprecheranschlussstecker
  • Regelbarer Hoch-/Tiefpassfilter

Freitag, 2. März 2018

Kompressorkühlschrank der nächsten Generation

Kompressorkühlschränke haben gegenüber Gas-betriebenen Kühlschränken den Vorteil, dass sie unabhängig von der Außentemperatur eine gleichmäßige Temperatur im Kühlschrankinneren halten. 

Thetford hat vor einiger Zeit den T1090 vorgestellt, den ersten Kompressor-Kühlschrank, der speziell für Wohnmobile auf Kastenwagenbasis entwickelt wurde. Inzwischen wurde die zweite Generation dieses sehr beliebten Kühlschranks auf den Markt gebracht und ist von der kommenden Saison an auch im Handel erhältlich.

Energie sparen

Neben der Bauform, die an die sich nach Oben verjüngende Form der Kastenwagen angepasst ist, wurde auch bei der Technik speziell auf Anforderungen dieser Fahrzeugklasse geachtet.  Die hervorragende Kühlleistung wird durch einen SECOP-Kompressor der neuesten Generation erreicht. Der starke 12-Volt-Kompressor stellt die optimale Kühlleistung sicher und geht gelichzeitig sehr effizient mit dem benötigten Strom um. Der Standardmodus ist mit der subtropischen Klimaklasse bewertet, die eine durchschnittliche Innentemperatur unter 4 °C gewährleistet, auch wenn die Außentemperatur 38 °C beträgt. Das integrierte Lüftungssystem an der Rückseite des T1090 erhöht die Kühlleistung durch die Trennung von warmer und kalter Luft. Das Gerät verfügt über einen Tagmodus und einen speziellen Nachtmodus und ist sehr leise im Betrieb, was einer ungestörten Nachtruhe zugutekommt. Als Kühlflüssigkeit kommt das umweltfreundliche R600a zum Einsatz.

Info: Viele Camper kennen noch die Danfoss-Kompressoren, die viele Jahrzehnte in den Kühlgeräten in Wohnmobilen, Kühlboxen und Booten verbaut wurden. Heute kommen diese Kompressoren von der Firma SECOP. Im Jahre 2010 hat Danfoss den Bereich Division Kompressoren an die Investorengruppe Aurelius AG mit Hauptsitz in München verkauft. Der Hauptsitz von SECOP befindet sich am alten Standort von Danfoss in Flensburg. Dort wurden die neuen Kompressorengenerationen entwickelt, die noch effizienter und leiser arbeiten.


Die zweite Generation des T1090 hat ein neues Gefrierfachdesign mit eigenem Verdampfer. Das Gefrierfach ist jetzt ein komplett isoliertes Fach, in dem die Temperatur gleich bleibt, auch wenn die Kühlschranktür geöffnet wird. Diese Verbesserungen haben eine positive Auswirkung auf die Gefrierleistung und führen zu einer  Energieeinsparungen von 14 % bei gleichzeitiger Reduzierung des Kondensats. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das neue Gefrierfachdesign mehr Platz schafft und die Reinigung erleichtert.

Einfach öffnen

Der neue T1090 ist jetzt mit zwei unterschiedlichen Griffpositionen lieferbar. Das Vorgängermodell war schon mit einem in niedriger Position angebrachten Türgriff ausgestattet, der das einfache Öffnen in hohen Einbaupositionen im Wohnmobil ermöglichte. Für den Einbau in Bodenhöhe, gibt es jetzt den T1090 auch in einer Version mit oben angebrachtem Türgriff. Auf diese Weise kann der Kühlschrank auf Bodenniveau eingebaut und ganz einfach geöffnet werden. Damit ist der neue Thetford T1090 bei noch mehr Grundrissen einsetzbar.

Praxistipp: die passende Einbausituation spart Energie

Kompressorkühlschränke haben eine gleichmäßige Kühlleistung unabhängig von den Außentemperaturen. Trotzdem haben die Umgebungstemperaturen Einfluss darauf, wie oft und wie lange der Kompressor laufen muss um die Temperatur im Kühlschrank konstant zu halten. Das Belüften des Kühlaggregates ist deshalb in Anbetracht der Kühlleistung und des Energieverbrauchs der wichtigste Faktor. Je tiefer die Temperatur des Kondensators (Verflüssigers), desto besser die Kühlleistung. Es also gilt zwei Sachen zu beachten: Die Zufuhr von kühler Luft und die schnelle Abtransport der am Aggregat erwärmten Luft.

Durch die Aufwärmung des Kühlaggregates wird es im engen Zwischenraum hinter dem Kühlschrank schnell warm; hier empfiehlt es sich, die Luft zu kanalisieren, und bei Bedarf mit einem Ventilator schnell abzutransportieren. Der Kühlschrank läuft dadurch viel effizienter und verbraucht trotz hoher Umgebungstemperatur weniger Energie.

Ein entscheidender Faktor bei hohen Temperaturen ist natürlich auch, wie oft der Kühlschrank geöffnet wird. Im Gegensatz zu den großen Kühlgeräten im heimischen Bereich, wird die Luft beim Öffnen des kompakten Kühlschranks im Wohnmobil viel schneller getauscht. Der Kompressor muss länger laufen, damit die voreingestellte Innentemperatur wieder erreicht wird. Außerdem sammelt sich durch häufiges Öffnen auch mehr Feuchtigkeit imInnenraum – der Kühlschrankmuss öfter abgetaut werden.

Eine große Rolle spielen auch die Temperaturen der Waren, die im Kühlschrank verstaut werden sollen. 

Ein Rechenbeispiel:

Um einen Liter Getränk im Kühlschrank von +25°C auf +5°C abzukühlen, braucht es 24 W oder 2 A/h bei 12 V Spannung. Sie wollen das Bier für den gemütlichen Fußballabend, das sich im Staufach des Wohnmobils befindet, von +30°C auf angenehme +8°C herunterkühlen. Da es sich bei den am Abend eingeladenen Stellplatznachbarn um gute Trinker handelt und Sie nicht geizig sind, kühlen Sie 10 Liter Bier. Dies entspricht inkl. Flaschen 12 kg Kühlgut. Der Kühlschrank muss das Bier von +30°C auf +8°C hinunterkühlen. 


Rechnung:
  • Temperaturdifferenz = 22°C 
  •  Masse des Kühlgutes = 12 kg 
  •  Spez. Wärmekapazität = 1,163 W/kg °C 
  •  Kältebedarf = 22°C x 12 kg x 1,163 W/kg °C = 307 Watt 
  •  Sie haben z. B. einen Kühlschrank mit 70 W/h Kälteleistung. Dieser Kühlschrank läuft also ca. 4,5 Stunden (307 W : 70 W/h), um das Bier zu kühlen. 
  • Der Kühlschrank hat zudem einen Energieverbrauch von 8,75 W/h, d.h., 4,5 Stunden nochmals 39,4 W. Dies ergibt eine halbe Stunde zusätzliche Laufzeit, um den Kühlschrank kalt zu halten. 
  • Insgesamt läuft der Kühlschrank also fast 5 Stunden.
Das Rechenbeispiel zeigt ganz deutlich, dass alle Lebensmittel, die in den Kühlschrank sollen möglichst gelich nach dem Einkauf oder noch besser vorgekühlt dort verstaut werden sollten.

Jetzt effiziente Kühlleistung ins Wohnmobil bringen

Der T1090 ist jetzt im Campingfachhandel erhältlich. Thetford empfiehlt stets, den Kühlschrank von einem zugelassenen Händler einbauen zu lassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Und natürlich bietet Thetford wie gewohnt eine 3-Jahres-Garantie für den T1090. Thetford verfügt über ein umfangreiches Netzwerk aus Kundendienstzentren und Händlern – es gibt also immer einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Ein Kundendienstcenter oder einen Händler in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.thetford.com.




T1090
Abmessungen H x B x T
975 x 418 x 485 mm
Gesamtvolumen
90 l
Gefrierfachvolumen
6,5 l
Türform
Rahmen flach 10 mm
Türanschlag
Links*
Energieverbrauch (kWh/24 h)
0,4
0,3 (Nachtmodus)
Leistungsaufnahme (Watt)
48
24 (Nachtmodus)
Stromquelle Gleichstrom
12 V
Eingangsstrom bei 12V
4 A
2 A (Nachtmodus)
Geräuschpegel (dB(A))
32
29 (Nachtmodus)
Nettogewicht
21 Kg


*Die Kühlschranktür kann einfach von links- auf rechtsöffnend umgebaut werden.