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Grill an Gassteckdose

 


Eine Gasaußensteckdose am Wohnmobil oder Wohnwagen ist sehr praktisch! Die Krux an der Sache: moderne Fahrzeuge verfügen über eine Flüssiggasanlage mit einem Betriebsdruck von 30 mbar. Gasgrills für den deutschen Markt müssen aber laut Arbeitsblatt G 612 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) auf einen Versorgungsdruck von 50 mbar ausgelegt sein und dementsprechend mit diesem betrieben werden. 

Viele Camper fragen sich deshalb, ob sich ein 50 Millibar-Gasgrill mit einem Betriebsdruck von 30 mbar betrieben lässt. Die Antwort ist einfach: Es ist nicht erlaubt. Dazu kommt, dass die Leistung des Grills mit dem verminderten Druck viel zu gering ausfällt. Das heißt: Theoretisch kann es sein, dass der Brenner keine oder eine zu geringe Flamme ausgibt.


Die gute Nachricht: Für den speziellen Fall des Betriebes an der Gasaußensteckdose eines Freizeitfahrzeuges sind Gasgrills oder Vorzeltkocher mit einem Betriebsdruck von 30 mbar erlaubt. Hersteller wie zum Beispiel die Firma CADAChaben alle Geräteauch in einer 30 mbar-Version im Programm. Da die 30 mbar Grills nur für den Export bestimmt sind, können diese über den Campingfachhandel mit dem Hinweis "für den Betrieb an der Gasaußensteckdose" bestellt werden. 

Eine Gassteckdose wie zum Beispiel die der Firma Reich, GOK, oder Trumalässt sich auch nachträglich von einer Fachwerkstatt ins Bordgasnetz integrieren. Damit ist dann Schluss mit dem Gasflaschen schleppen.



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