Dienstag, 9. Februar 2016

Edelstahl statt Plastik

Es ist schon ein bisschen erschreckend: jeder Gegenstand aus Plastik, den wir benutzen, hat eine Haltbarkeit von bis zu 500 Jahren. Somit ist jedes auf der Welt produzierte Plastikprodukt, das nicht verbrannt oder recycled wurde, noch irgendwo vorhanden.

Foto: Geoffrey Whiteway

Problemfall Mikroplastik

Kunststoff in jeder Form bleibt uns für lange Zeit erhalten. Mit den Jahren zerfällt er, vor allem durch Sonnenlicht begünstigt, in immer kleinere Teilen – mit bislang nicht einzuschätzenden Folgen für die Umwelt und letztendlich auch den Menschen.
Mit diesen millimeterkleinen Teilchen fangen die ökologischen Probleme erst an. Dieses Mikroplastik gelangt oftmals von Mülldeponien ins Grundwasser, treibt nicht nur in unseren Flüssen und Meeren, sondern macht auch in den Kläranlagen Probleme. Es ist nur mit viel Aufwand herauszufiltern, verbleibt also oftmals im Wasser und gelangt so weiter in die Flüsse und letztendlich ins Meer. Welche Auswirkungen die winzig kleinen Plastikpartikel auf Lebewesen haben, ist noch weitgehend unerforscht. Bei Fischen konnten aber bereits Leberschäden durch Mikroplastik nachgewiesen werden.

Derzeit gelangten jährlich acht Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane. Das entspricht etwa einem Müllwagen pro Minute. Weil Plastik so lange haltbar ist, hat es große Chancen, über Flüsse und den Wind irgendwann im Meer zu landen. Und das auch, wenn es ursprünglich auf einer Müllhalde weit weg vom Meer gelagert wurde. Nach einer Studie, die das Weltwirtschaftsforum in Auftrag gegeben hatte, kommen die Forscher der Ellen MacArthur Foundation zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2050 die Menge an Plastik,  die Menge der Fische in den Meeren übersteigen könnte. Derzeit schwimmen in den Meeren nach Berechnung der Forscher etwa 150 Millionen Tonnen Plastik. Das entspreche etwa einem Fünftel des Gewichts aller Fische.

Besser Mehrweg statt Einweg

Keine Frage - Einwegprodukte sind unterwegs enorm praktisch, hinterlassen leider aber auch Spuren. Wasser in Plastikflaschen ist leicht, es ist fast überall erhältlich und eine Plastikflasche zerbricht nicht so schnell. Allerdings zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Wasser in Plastikflaschen auch chemische Stoffe enthalten kann, die den menschlichen Organismus belasten. Im Rahmen eines vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsprojektes haben Biologen der Goetheuniversität Frankfurt in Wasserflaschen aus Plastik hormonähnliche Stoffe wie das weibliche Sexualhormon Östrogen nachgewiesen. Es besteht der Verdacht, dass die Ursache Stoffe wie etwa Weichmacher sind, die im verwendeten Kunststoff in kleinen Mengen vorkommen.

Trinkflaschen aus Edelstahl helfen Plastikmüll zu vermeiden.

Nicht nur, dass Forscher bedenkliche Inhaltsstoffe darin gefunden haben, bei diesen Einwegflaschen bleibt auch viel Müll zurück. Gerade bei Trinkwasser gibt es Alternativen zu den sehr beliebten PET-Flaschen. Mit Flaschen und Behältern aus langlebigem Edelstahl lässt sich jede Menge Müll vermeiden. Klar es ist unterwegs vielleicht etwas mehr Aufwand, aber letztendlich trägt jeder einzelne dazu bei, den Müll der uns über Jahrhunderte erhalten bleibt zu reduzieren.

Gesunde, robuste Trinkflaschen

Eine Alternative zu den Plastik Einwegflaschen sind definitiv die Produkte der Firma KleenKanteen.
Michelle Kalberer und Jeff Cresswell, die Mitinhaber von Kleen Kanteen setzen sich seit über 10 Jahren, für das Umdenken zurück zu Mehrwegprodukten ein.

Jeff and Michelle, Mitinhaber von Kleen Kanteen


Als 2004 die erste Klean Kanteen auf den Markt kam, gab es nur ausTrinkflaschen Polycarbonatplastik oder aus Aluminium. Da Aluminium schädliche Substanzen und Chemikalien freisetzen kann, vor allem wenn es heiß wird oder in Kontakt mit Säurehaltigem kommt, müssen solche Flaschen innen beschichtet sein. Beliebte Materialien zum Auskleiden von Aluminiumflaschen sind Kunststoffharze oder gebrannte Epoxidharze. Beide können BPA und andere schädliche Chemikalien freisetzen oder so verkratzen, dass das darunter liegende Aluminium freigelegt wird. Aluminiumflaschen sind Kunststoffharze oder gebrannte Epoxidharze. Beide können BPA und andere schädliche Chemikalien freisetzen oder so verkratzen, dass das darunter liegende Aluminium freigelegt wird.

Aber die Beiden Gründer entwickeln damit nicht einfach nur robuste, langlebige Edelstahlprodukte, sondern haben das ganze Unternehmen auf Umweltfreundlichkeit ausgerichtet. So hat die Firma die erste Trinkflasche entwickelt, die komplett ohne Kunststoffteile auskommt. Kleen Kanteen setzt nicht nur auf Ressourcen schonende Materialien, sondern ist auch Mitglied von „1 % for the Planet“

Genau richtig für unterwegs

Egal, wie oft und womit sie wieder befüllt werden, aus den KleanKanteen Trinkflaschen werden Getränke immer frisch und sauber schmecken. Alle KleenKanteen-Produkte werden aus dem besten 18/8 Lebensmittel-Edelstahl, das auf dem Markt erhältlich ist, hergestellt und werden dann noch an der unbeschichteten Innenseite elektropoliert, damit die Oberfläche Geschmacksstoffe weder speichert noch abgibt.




Die Kanteen Trinkflaschen gibt es in einer großen Auswahl an Verschlüssen und Farbvarianten. Dank der 5 cm breiten Öffnung lässt sich die Flasche leicht befüllen, aber auch ganz einfach reinigen. Überhaupt - all diese netten Kurven an der KleanKanteen sind kein Zufall. Behälter mit harten Ecken sind schwer zu reinigen und so können sich Bakterien einnisten. Deswegen wird jede KleanKanteen mit runden Innenecken entwickelt. Ein Strahl Wasser oder eine Flaschenbürste reichen vollkommen, um die Kanteen für das nächste Abenteuer startklar zu machen. Die KleanKanteen Flaschen gibt es in unterschiedlcihen Ausführungen. „Classic“ ist die ursprüngliche Trinkflasche. „Wide“ mit breiterer Öffnung ist für alle Abenteurer, denn die 5,4 cm breite Öffnung und das Gewinde sind mit den meisten Wasserfiltern und UV-Sterilisationsvorrichtungen kompatibel. „Insulated“ hält durch eine beständige doppelwandige Konstruktion und die Vakuumisolierung heiße Getränke bis zu 6 Stunden warm und eisgekühlte Inhalte für mehr als 24 Stunden kalt.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen