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E-Bike laden und autark campen




E-Bikes sind die perfekte Ergänzung für Wohnmobilbesitzer. Damit lassen sich problemlos auch größere Distanzen über Berg und Tal überbrücken. Allerdings: Kein Fahrspaß mit dem E-Bike, wenn der Akku schwächelt. Kein Problem für Wohnmobilisten, die Landstrom am Wohnmobil angeschlossen haben. Jetzt muss das Ladegerät des E-Bike-Akkus nur in eine der 230-Volt-Steckdosen eingestöpselt werden. 



Was aber, wenn weit und breit keine Steckdose zur Verfügung steht? Zwei Möglichkeiten bieten sich an.

Variante 1: Der Wohnmobilist greift zu einem mobilen Ladegerät für die 12-Volt-Steckdose. Das kann er in jede 12-Volt-Buchse stecken. Während der Fahrt bietet sich eine Buchse im Cockpit an, nun zieht der Lader Strom aus der Starterbatterie, die über die Lichtmaschine nachgeladen wird. Anders im Stand, wenn er denLader im Wohnraum einstöpselt, jetzt zieht der Lader direkt aus der Versorgungsbatterie seinen Strom. Das ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn das Energiemanagement im Wohnmobil mit großen Batterien und Möglichkeiten der Rückladung (Solar, Booster, Brennstoffzelle) ausgestattet ist.

Variante 2: Der Wohnmobilist steckt sein 230 Volt-E-Bike-Ladegerät in einen Wechselrichter. Hier greift die gleiche Rechnung wie oben mit dem Nachteil, dass der Wechselrichter zusätzlich ca. 10 % für sich selbst verbraucht. Der Vorteil: Die Ladezeit verkürzt sich erheblich. 

Wichtig beim Laden der Akkus ist, dass die Bordbatterie nicht tief entladen wird. Hier muss also genügend Kapazität zur Verfügung stehen, damit sie nicht dauerhaft geschädigt wird.

Einfache Rechnung

Während eines typischen Fahrradausflugs (30 Kilometer im hügeligen Gelände) werden dem Akku des E-Bikes etwa 200 Wh entnommen. Gehen wir einmal von diesem alltäglichen Szenario aus: zwei etwa halb leer gefahrene Bosch-Akkus mit je 400 Wh sollen geladen werden. Zusammen müssen also je 200 Wh, in der Summe 400 Wh geladen werden. Rechnet man die 400 Wh vom 36-Volt- Bosch-System auf die 12-Volt-Bordspannung um, saugt der Ladevorgang 33,3 Ah aus den Bordbatterien. Die Bordbatterie muss also neben der sonstigen elektrischen Verbraucher im Fahrzeug, nur für die Ladung der zwei Akkus insgesamt etwa 35-Ah-Ladung bereitstellen. Da aus einer gängigen AGM- oder Gel-Bordbatterie mit einer Nennkapazität von etwa 90 Ah (voll geladen) allerdings nur 50 Prozent, also 45 Ah entnommen werden dürfen, ist schnell zu erkennen, dass nach dem Aufladen von zwei Fahrradakkus die Bordbatterie nahezu leer ist. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in der Regel die Ladung der Fahrradakkus abends oder nachts stattfindet, so dass von einer Solaranlage wenig oder keine Unterstützung zu erwarten ist.



 

Sorglos laden: Brennstoffzelle und E-Bike

Für Camper die öfters autark stehen, bietet sich eine EFOY-Brennstoffzelle an, um das Leistungsdefizit der Bordbatterie auszugleichen. Die EFOY Brennstoffzelle beruht auf der DMFC (Direktmethanol-Brennstoffzellen)-Technologie. Sie wandelt chemische Energie ohne Zwischenschritte und große Wirkungsgradverluste in elektrische Energie um. Mit dem Betriebsstoff in der Tankpatrone (Methanol), ergänzt um Sauerstoff aus der Luft wird Strom produziert. Dabei entsteht neben Strom lediglich Abwärme und Wasserdampf mit einem geringen Anteil Kohlenstoffdioxid. Effizient und außergewöhnlich umweltfreundlich.



Ideal ist hier die EFOY 150 geeignet, die mit einer Ladekapazität von 150 Ah/Tag nicht nur genügend Strom für die Nachladung von zwei E-Bikes liefern kann, sondern auch den Bedarf für weitere Stromverbraucher deckt. Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass spätestens zu Beginn des Ladevorganges die EFOY manuell gestartet werden sollte, um einer Tiefentladung der Bordbatterie entgegenzuwirken. Außerdem sollte die Bordbatterie vor dem Einschalten des Wechselrichters weitestgehend geladen sein. Praxistipp: Die Brennstoffzelle noch vor der Tour starten, damit nach der Rückkehr vom Fahrradausflug die Bordbatterie voll geladen ist und umgehend mit der Ladung der Fahrradakkus begonnen werden kann.


Vollautomatisch geladen

Die EFOY lädt die Batterie vollautomatisch nach und das wartungsfrei und fast vollkommen geräuschlos. Sie schaltet sich an, wenn die Batterie nachgeladen werden muss und schaltet sich wieder aus, sobald sie voll ist. Der Camper muss nur die Tankpatrone wechseln, wenn sie leer ist. Abschrauben, anschrauben, fertig! Mit nur ca. 6 kg und 27,5 cm Höhe ist die EFOY ein richtiges Platzwunder. Durch ihre kompakte Bauweise, lässt sich die EFOY überall platzsparend einbauen.

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