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Sehr praktisch: Gastankflasche

Kocher, Heizung, Kühlschrank – die meisten Freizeitfahrzeugen sind mit Propangas betriebenen Komponenten ausgestattet. An Bord sind 5kg oder 11kg Gasflaschen, mit deren Füllung die meisten Besatzungen gut durch den Urlaub kommen. Ein Nachteil der Flaschen ist allerdings, dass oftmals vor dem Urlaub die Flache noch nicht ganz leer ist und es eigentlich schade ist, sie jetzt gegen eine volle zu tauschen. Andererseits damit jetzt in den Urlaub starten und dann im Ausland eventuell ohne Gas dazustehen? Eine Zweitflasche schafft mehr Sicherheit, braucht aber Stauraum und bringt zusätzliches Gewicht. Die Alternative: Gas einfach nachtanken.


Einfach nachtanken

Gastankflaschen erfreuen sich großer Beliebtheit, denn diese lassen sich unabhängig vom Füllstand, jederzeit an einer Autogas-Tankstelle in In- und Ausland nachfüllen. Das Gastankstellennetz ist heute durch viele Fahrzeuge die mit LPG fahren können, sehr gut ausgebaut. 
Auch Langzeitreisende, die viel im Ausland unterwegs sein möchten, müssen sich Gedanken über den Gasnachschub machen. Die einfachste Möglichkeit ist hier tatsächlich die Gastankflasche, die in fremden Gegenden möglichst schon ab einem Füllstand von 50% nachgetankt werden sollte und eine graue 5kg Gasflasche als Reserve.

Die meisten Freizeitfahrzeuge sind mit einem Gaskasten für die grauen Standard 11 kg Gasflaschen ausgestattet. Solch eine Flache lässt sich durch eine 23 l Gastankflasche ersetzten, was ungefähr dem gleichen Inhalt entspricht. 


Jederzeit Gas nachtanken. Gastankflasche mit praktischer Seitenbetankung


Ganz wichtig: Nur Gas-Tankflaschen nach  ECE-Regelung R 67-01, sind dafür zugelassen. Diese Typisierung ist immer in der Flasche eingeprägt. Nach den aktuellen Vorschriften muss die Gastankflasche fest mit dem Fahrzeug verbunden sein, nimmt dadurch den Status eines ortsfesten Gastanks ein und darf zum Befüllen auch nicht aus dem Gas­kasten herausgenommen werden. Händler wie die Firma GUG, die solche Gastankflaschen vertreiben, bieten Einbausets für den Festeinbau. 

Sichere Sache

Die Sicherheitsstandards der GUG Gastankflaschen sind sehr hoch. So sorgt zum Beispiel der 80% Füllstopp dafür, dass in der Gasflasche keine reine Flüssigphase herrscht, sondern stets ein Dehnvolumen vorhanden ist. Zusätzlich verhindert ein eingebautes Sicherheitsventil einen Überdruck in der Tankflasche.

Füllstoppregler und Geber für Inhaltsanzeige in der Flasche

Durch den integrierten Gas-Inhaltsmesser lässt sich der Füllstand ganz einfach ablesen. Man muss also nicht warten bis die Flasche ganz leer ist, sondern tankt bei passender Gelegenheit einfach nach. Für alle Reiseziele in Europa und USA benötigt man lediglich nur (je nach Flasche) drei oder vier unterschiedliche Adapter. Bezahlt werden übrigens immer nur die nachgetankten Liter, was meistens auch noch günstiger ist als umgerechnet auf den Literpreis einer normalen Flaschenfüllung.

Lange Lebensdauer 

Gastankflaschen haben nach R6701 einen eingeprägtes Herstellungsdatum aber kein Ablaufdatum. Sie müssen also nicht regelmäßig abgenommen oder geprüft werden. Der Betreiber der Anlage ist allerdings für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich. 

GUG Gastankflaschen und Gastanks sind durch den sehr aufwendigen Herstellungsprozess sehr lange haltbar. 
Bevor die Tankflaschen und Gastanks ihre hochwertige Beschichtung bekommen, werden sie nach dem Schweißen gestrahlt, um eine bessere Haftung zwischen dem Metall und der Pulverbeschichtung zu gewährleisten.
Nach dem Reinigen und Entfetten durchlaufen die Gastanks eine Phosphat-Dusche. Danach erfolgt eine Trockenphase nach der sie flächig mit einem Pulver mit PVC-Anteil gepudert werden. Anschließend durchlaufen sie langsam den Ofen, um die Pulverbeschichtung abzuschließen und die Oberflache glatt zu versiegeln. Standardmäßig hat die Pulverbeschichtung der Tankflaschen und Gastanks dann eine Materialstärke von 84 - 90 Mµ. 

Einige Verbauer von Gastanks fordern einen Salznebel-Sprühtest von mindestens 250 Stunden ohne Beeinträchtigung der Oberflächen. Die Beschichtung der GUG Tanks hat unter diesen schwierigen Bedingungen bei Langzeittests gezeigt - erst nach circa 1.000 Stunden kann eine minimale Beeinflussung festgestellt werden.

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